Sehr geehrter Herr Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich,
bitte unterbreiten Sie den Gremien folgenden Antrag:
1. Der Kulturhaushalt steigt 2016 um 200 000 Euro, die Mittel sollen dem Bezirkshaushalt entnommen werden, da die Mittel der Kulturstiftung dazu nicht mehr ausreichen.
2. Es wird 1 zusätzliche Mitarbeiter/in eingestellt.
3. Dieser Antrag ist nur in Verbindung mit dem kulturellen Austausch, bzw. der Förderung des Kulturverständnisses mit Asylsuchenden zu sehen und soll für keine andere Zwecke innerhalb des Kulturhaushaltes verwendet werden, gleiches gilt für die zusätzliche Mitarbeiter/in.
Begründung:
Durch den Zuzug von Asylsuchenden, die voraussichtlich lange in Deutschland bleiben werden, viele vielleicht für immer, zeichnen sich auf Grund der unterschiedlichen Mentalitäten und Kulturkreise Probleme ab, die einer Integration im Wege stehen können. In meinem Antrag im letzten Jahr hatte ich bereits auf die Migrationsproblematik hingewiesen, die sich damals schon abzuzeichnen begann
Um eine schnelle und nachhaltige Integration zu fördern, müssen auf allen Ebenen große Anstrengungen vollbracht werden, dabei kann sich auch der Bezirk nicht ausschließen. Da Kulturarbeit zur Aufgabe des Bezirkes gehört muss er sich auch um diese Belange verstärkt kümmern.
Man kann und darf hier die Gemeinden und Landkreise nicht allein lassen. Dazu muss ein separater Mitarbeiter abgestellt werden, der diese Problematik bearbeitet.
Diese Arbeit soll umfassen:
Das Gesellschaftliche Leben in Bayern erläutern und mitbegleiten
Geschichte und Verfassung in Bayern
Sitten und Gebräuche in Bayern
Stellung von Frau und Familie in Bayern
Zusammenarbeit mit den Vereinen und Projekte mit Vereinen zur Integration – die Vereine vom Sportverein über Feuerwehr bis Schützenverein sind Multiplikatoren, mit denen eine Integration besser möglich ist – sonst entsteht eine Parallelgesellschaft. Ohne die Mithilfe von Vereinen wird eine Eingliederung keinen großen Erfolg haben.
Zusammenarbeit mit Schulen und ähnlichen Einrichtung um den Kindern die Möglichkeit zu geben sich auszutauschen.
Das ganze Projekt soll zuerst auf 3 Jahre beschränkt werden, es muss eine jährliche Überprüfung stattfinden, mit der Entscheidung zur Weiterführung oder Einstellung, bzw. welche Mittel weiter benötigt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Anton Maller
Bezirksrat

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