In der Bayerischen Verfassung sind die Bezirke nur indirekt erwähnt. Art. 9 nennt ausdrücklich nur die Regierungsbezirke (in der früheren Terminologie als „Kreise“ bezeichnet), die zwar mit den Bezirken deckungsgleich sind, im Staatsaufbau aber als „Regionalabteilungen“ der Staatsregierung fungieren. Art. 10 gesteht den Bezirken auch Selbstverwaltungskompetenzen zu.

Die Zuständigkeit, Organisation und Rechtsstellung der Bezirke richtet sich in erster Linie nach der Bezirksordnung (PDF).

Einzelne weitere Zuständigkeiten der Bezirke sind in den jeweiligen Spezialgesetzen geregelt, z.B. Art. 31 AGSG.

Die parlamentarischen Abläufe in den Bezirkstagen beschließen diese selbst. So werden z.B. Geschäftsordnungen der Bezirkstage oder auch Entschädigungssatzungen erlassen (PDF, Beispiel Oberbayern).